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 | 28.08.2008 | 00:00 UTC

Russland verteidigt Kurs im Kaukasus-Konflikt

MOSKAU: Ungeachtet internationaler Kritik hält Russland im Kaukasus-Konflikt an seinem Kurs fest. In einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel verteidigte der russische Präsident Dmitri Medwedew seine umstrittene Entscheidung, die von Georgien abtrünnigen Gebiete Südossetien und Abchasien als unabhängige Staaten anzuerkennen. Die Kanzlerin verurteilte das einseitige Vorgehen des Kremls, signalisierte aber zugleich weitere Dialogbereitschaft. Die Nato und die französische EU-Ratspräsidentschaft forderten Russland eindringlich auf, die Anerkennung der georgischen Regionen rückgängig zu machen. Der britische Außenminister David Miliband warnte Moskau davor, einen neuen 'Kalten Krieg' auszulösen.



 
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