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 | 28.08.2008 | 00:00 UTC

Deutscher Soldat im Norden Afghanistans getötet

KUNDUS: Bei einem Anschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille im Norden Afghanistans ist ein deutscher Soldat getötet worden, drei seiner Kameraden wurden verletzt. Wie Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung mitteilte, war die Patrouille am Mittwochmorgen in der Nähe der Stadt Kundus in eine Sprengfalle geraten. Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigte sich 'tief erschüttert' und sprach den Angehörigen des getöteten 29-jährigen Hauptfeldwebels ihr Mitgefühl aus. Zu dem Anschlag bekannten sich die radikal-islamischen Taliban. Zugleich drohte ein Sprecher der Extremisten mit weiteren Attentaten. - Anfang Oktober soll der Bundestag über eine Verlängerung des Bundeswehr-Mandats in Afghanistan entscheiden. Jung hat eine Aufstockung des deutschen Kontingents von 3.500 auf 4.500 Mann vorgeschlagen.



 
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